Zum Inhalt springen

Squova ist in der Testphase. Trag dein Team ein, den Zugang schalten wir persönlich frei.

Statistiken

Ein Filter, vier Sichten. Bilanz und Form aus den Spielen, Beteiligung aus den Terminen, Einsätze aus der Aufstellung, und eine ehrliche Angabe zur Datenbasis.

← Zur Übersicht

Dieses Kapitel beschreibt, welche Zahlen Squova auswertet, woher sie kommen und wer sie sehen darf. Es gibt einen Filter oben, mehrere Sichten darunter und eine Regel, die alles davon trägt: Gezählt wird nur, was auch erfasst wurde.

Der Filter oben

Über den Zahlen steht eine Zeile mit einem Trichter. Sie zeigt, was gerade gilt, zum Beispiel „12 Monate · Alle Wettbewerbe“. Ein Tipp darauf öffnet den Filter.

Darin stehen zwei Abschnitte. Der Zeitraum kennt fünf Voreinstellungen: 30 Tage, 90 Tage, 12 Monate, alles, oder frei gewählt. Bei „Eigener“ erscheinen zwei Datumsfelder; beide sind optional, nur „Von“ heißt „seit dann“, nur „Bis“ heißt „bis dahin“, und der Bis-Tag zählt vollständig mit. Der Wettbewerb schränkt die Auswertung auf eine Runde oder ein Turnier ein. Hat euer Team keine Wettbewerbe, fehlt dieser Abschnitt.

Jede Wahl wirkt sofort auf die Zahlen im Hintergrund, der Filter bleibt dabei offen. Weicht etwas von der Voreinstellung ab, steht oben rechts „Zurücksetzen“.

Voreingestellt sind 12 Monate. Damit beschreibt die erste Zahl, die du siehst, die laufende Saison und nicht den gesamten Bestand. In einem Team, das seit drei Jahren besteht, mittelt „alles“ über Leute, die längst weg sind.

Der Zeitraum gilt für alles darunter, mit einer Ausnahme: Der Block „Anstehende Termine“ in der Sicht „Mitglieder“ schaut nach vorn und folgt ihm nicht. Sonst werden beim Wechsel der Sicht nicht versehentlich Äpfel mit Birnen verglichen.

Die Sichten

Sicht Beantwortet Wer sie sieht
Team Wie steht die Mannschaft insgesamt da? jedes Mitglied, Teile davon nur mit Recht
Ich Wie sieht es bei mir aus? jede:r für sich
Mitglieder Wie verteilt es sich auf die Einzelnen, und wer steht am Samstag bereit? nur mit dem Recht „Statistik aller“
Skills Wie entwickelt sich das Können? nur bei eingeschalteter Skill-Bewertung

Bist du in mehreren Teams, kommt eine fünfte Auswertung dazu: der Vergleich deiner Teams. Er stellt deine Anwesenheit, deine gehaltenen Zusagen und die Siegquote nebeneinander, ein Balken je Team. Du findest ihn nicht im Team, sondern im Fokus Alle Teams, unter den Team-Karten. Er spricht über alle deine Teams zugleich; im Fokus eines einzelnen Teams stünden dort Zahlen, die mit dem Team daneben nichts zu tun haben.

In der Sicht „Ich“

Hier steht, was über dich selbst ausgewertet wird. Alles davon siehst nur du, unabhängig von Tarif und Rolle: Es ist eine Auskunft über deine eigenen Daten.

Deine Anwesenheit, aufgeschlüsselt nach Training, Spielen und Sonstigem. Eine Gesamtquote von 85 % kann „immer beim Spiel, selten im Training“ heißen oder genau umgekehrt. Eine Art, von der es keinen erfassten Termin gab, steht gar nicht erst da.

Deine Spiele, aus der Aufstellung: wie oft du im Kader standest, wie oft in der Startaufstellung, auf welchen Positionen, deine Siegquote bei Einsatz und wie oft du zum wertvollsten Spieler gewählt wurdest. Gezählt werden nur beendete Spiele. Eine Aufstellung für Samstag ist bis zum Anpfiff ein Plan, kein Einsatz.

Wo du stehst, unter dem Vergleich mit dem Team-Schnitt: im oberen Drittel, im Mittelfeld oder im unteren. Kein Platz und keine Rangliste, und erst ab sechs Personen mit erfasster Anwesenheit. In einer kleineren Gruppe wäre „oberes Drittel“ ein Name.

In der Sicht „Mitglieder“

Diese Sicht braucht das Recht „Statistik aller“. Sie zeigt dieselben Kennzahlen wie die Ich-Sicht, nur für alle Personen nebeneinander, umschaltbar über eine Leiste: Anwesenheit, Einsätze, Verlässlichkeit, Antwort-Tempo, Aufgaben.

Ein Tipp auf einen Balken klappt die Zusatzangabe auf. Bei „Anwesenheit“ steht dort die Aufschlüsselung nach Termin-Art, bei „Einsätze“ die Positionen, die Siegquote bei Einsatz und die MVP-Wahlen. Darunter erscheint „Akte öffnen“ und führt zur Akte dieser Person.

Wer in keinem beendeten Spiel im Kader stand, steht bei „Einsätze“ mit kein Einsatz in der Liste. In der Ich-Sicht fehlt die Karte in diesem Fall ganz; hier bleibt die Zeile stehen, weil genau danach gesucht wird.

Wer zuletzt nicht aufgestellt wurde

Über den Zahlen steht ein Hinweis, wenn jemand im Zeitraum gespielt hat, aber in den letzten vier beendeten Spielen in keiner Aufstellung stand. Er nennt Namen und wertet nicht: Das kann an der Form liegen, an einer Verletzung oder daran, dass es niemandem aufgefallen ist.

Gezählt werden Spiele, nicht Wochen. Ein Team mit Winterpause hätte im Januar sonst die halbe Mannschaft im Hinweis. Gibt es im Zeitraum weniger als vier beendete Spiele, erscheint er nicht.

Wer ausschließlich trainiert und noch nie im Kader stand, taucht dort nicht auf. Gemeint sind Leute, die spielen und zuletzt nicht mehr dabei waren.

Der Blick auf die nächsten Spiele

Unter „Anstehende Termine“ steht zu den nächsten drei Spielen, wie viele Zusagen es je Position gibt. Positionen ohne eine einzige Zusage sind hervorgehoben, denn sie sind der Grund, warum man die Karte öffnet. Ein Tipp auf den Titel führt in den Termin.

Die Position stammt aus dem Team-Profil der Person, nicht aus einer Aufstellung. Wer keine gepflegt hat, zählt unter „ohne Position“. Positionen und „ohne Position“ ergeben zusammen immer genau die Zusagen, die oben auf der Karte stehen.

Squova nennt dabei keine Zielzahl. Wie viele Zuspielende ihr braucht, hängt an eurem System, am Gegner und daran, wer sonst noch kann. Eine Zahl daneben wäre geraten.

Dieser Block folgt als einziger nicht dem Zeitraum oben. Er schaut nach vorn.

Aus den Spielen

  • Bilanz und Siegquote
  • Sätze und Ballpunkte
  • Heim, auswärts und neutraler Ort, jeweils mit eigener Bilanz
  • Enge Sätze und Entscheidungssätze
  • Formkurve über die letzten Spiele
  • Eine Zeile je Wettbewerb mit Bilanz, Satzbilanz und Satzquotient
  • Bilanz gegen einzelne Gegner

Wie es ausgegangen ist, nicht nur ob

Unter dem Ergebnis-Ring stehen drei Arten von Zeilen.

Der Ort. Heim, auswärts und neutral, jede mit eigener Bilanz. „Neutral“ ist der Regelfall beim Turnier, wo keine Mannschaft Gastgeberin ist. Eine Lage, in der ihr kein einziges Spiel hattet, steht gar nicht da. Sie als „0:0“ zu zeigen hieße, ihr hättet dort gespielt und nichts gewonnen.

Enge Sätze. Eng heißt zwei Punkte Differenz, also der knappste mögliche Ausgang eines Satzes. Gezählt wird getrennt nach gewonnen und verloren: Sechs knapp verlorene Sätze sind eine andere Geschichte als sechs knapp gewonnene, obwohl beide „eng“ heißen.

Entscheidungssätze. Wie oft es bis in den letzten möglichen Satz ging, und wie es dort ausging. Welcher Satz das ist, hängt am Wettbewerb: bei drei Gewinnsätzen der fünfte, bei zweien der dritte. Squova nimmt dafür die Regeln des jeweiligen Wettbewerbs, nicht eine feste Zahl.

Darunter steht, auf wie vielen Spielen die beiden Angaben beruhen. Ein Ergebnis lässt sich auch nur als Satzstand melden, ohne die Punkte je Satz; solche Spiele zählen in der Bilanz mit, hier aber nicht.

Die Wettbewerbe nebeneinander

Eine Zeile je Wettbewerb, mit Spielen, Bilanz, Satzbilanz und Satzquotient. So lässt sich lesen, ob es in der Liga anders läuft als im Pokal.

Der Satzquotient sind gewonnene durch verlorene Sätze. Habt ihr in einem Wettbewerb noch keinen Satz abgegeben, steht er nicht da: Eine Division durch null ergibt keine Zahl.

Die Reihenfolge ist dieselbe wie im Filter oben: erst was läuft, dann die neueste Saison, dann der Name.

Aus den Terminen

Das sind oft die nützlicheren Zahlen, weil sie erklären, warum die Siegquote aussieht, wie sie aussieht:

  • Anwesenheitsquote mit Trend
  • Antwort-Tempo auf Einladungen
  • Pünktlichkeit aus den Verspätungs-Meldungen
  • Übernommene Aufgaben
  • Auslastung von Terminen mit Limit (nur mit dem Recht „Statistik aller“)
  • Wochenraster, die Quote je Wochentag und Tageszeit (nur mit dem Recht „Statistik aller“). Manchmal ist nicht die Mannschaft das Problem, sondern der Dienstagstermin um 21:30 Uhr.

Ehrlich über die eigene Datenbasis

Gezählt wird nur, was erfasst ist. Ein Termin ohne Anwesenheitsliste taucht in keinem Nenner auf, und Squova sagt das oben in der Auswertung ausdrücklich, statt eine Quote zu zeigen, die auf drei von zwanzig Trainings beruht.

Und: Entschuldigtes Fehlen zählt nicht als Nicht-Erscheinen. Abgemeldet ist abgemeldet. Wer sich rechtzeitig abmeldet, soll dafür nicht dieselbe Zahl bekommen wie jemand, der einfach nicht kommt.

Wenn eure Quoten seltsam aussehen, ist die erste Frage deshalb fast immer: Wird die Anwesenheit überhaupt gepflegt? Squova beantwortet sie selbst: Darfst du Anwesenheit eintragen, steht oben in der Auswertung, wie viele Termine noch keine Liste haben, dazu die drei jüngsten mit Datum und Uhrzeit. Ein Tipp führt direkt in den Termin. Diese Auskunft gibt es in jedem Tarif, denn sie erklärt, warum die Zahlen darunter lückenhaft sind. Siehe Termine und Zusagen.

Hinweise, die beschreiben und nicht beschuldigen

Squova meldet Auffälligkeiten, aber als Beobachtung und nicht als Urteil: „vier Termine in Folge nicht da“ ist eine Tatsache, kein Vorwurf.

Gemeldet wird auch Gutes. Ein Hinweisblock, der nur mahnt, wird nach dem zweiten Mal nicht mehr gelesen.

Export

Listen lassen sich als CSV exportieren, für die Jahreshauptversammlung, den Verband oder die eigene Tabelle.

Wer darf was

Die Grundzahlen sind für jedes Team frei: die Bilanz und die eigene Sicht. Ebenso der Hinweis auf fehlende Anwesenheitslisten, für alle, die sie nachtragen dürfen.

Die Sicht „Mitglieder“ ist vollständig hinter beiden Toren, auch die Planung der Zusagen und der Blick auf die nächsten Spiele. Das war schon immer so, stand hier aber jahrelang anders.

Personenaufgelöste Listen und die vertiefenden Auswertungen brauchen den Tarif und zusätzlich ein eigenes Recht. Wer im Team sehen darf, wie oft wer gefehlt hat, ist eine Entscheidung, die ihr trefft, nicht eine, die der Tarif für euch trifft.

Zu den vertiefenden Auswertungen gehören seit September 2026 auch Wochenraster, Auslastung und die Hinweise über die Mannschaft, obwohl in ihnen keine Namen vorkommen. Sie beantworten Fragen, die man beim Planen stellt: wann kommt das Team gut, sind die Termine zu klein, worauf sollte man schauen. Die durchschnittliche Anwesenheit bleibt dagegen für alle sichtbar, denn sie steht in der Sicht Ich ohnehin als Vergleichswert daneben.